Soziales Engagement im Lebensraum Schule
Schüler helfen Schülern
Die neue Sozialpädagogin des Arnold-Gymnasiums heißt Franziska Walther, stammt aus Bad Salzungen und hat das Studium der Fächer Soziale Arbeit und Gesundheit an der Hochschule Coburg abgeschlossen. Als Nachfolgerin von Christin Jahn ist die begeisterte Volleyballerin gemeinsam mit Monika Barthelmess, Christine Wutz und Unterstufenbetreuer Stefan Gagel für das Tutorensystem und die Nachmittagsbetreuung „AG-Afternoon“ zuständig. Die Mitarbeiterin der Evangelischen Jugend Coburg (Ejott) wird alle in diesen Bereichen aktiven Schülerinnen und Schüler beraten und in regelmäßigen Schulungen auf ihre anspruchsvollen Aufgaben vorbereiten.
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An allen Wochentagen außer Freitag unterstützen ältere Mitschüler die Kinder der Jahrgangsstufen 5 bis 7 zwischen 12:30 Uhr und 15:30 Uhr bei der gewissenhaften Erledigung ihrer Hausaufgaben und der sinnvollen Freizeitgestaltung. Detaillierte Informationen zur Anmeldung erhalten interessierte Eltern über das AG-Sekretariat oder unter www.arnold-gymnasium.de im Internet.
So genannte Tutoren erleichtern unseren knapp 150 neuen Fünftklässlern den Einstieg ins Schulleben am Gymnasium. Sie stehen ihren Schützlingen im gesamten Schuljahr mit Rat und Tat zur Seite und begleiten sie nicht nur am Wandertag und ins Schullandheim, sondern organisieren in Absprache mit Christine Wutz auch weitere Gemeinschaftsaktionen für die jüngsten Arnoldiner.
Im Übrigen verfügt das AG über ein von Stefan Gagel betreutes System für die schulinterne Nachhilfe. Fachlich qualifizierte und sozial kompetente Schüler helfen bei Bedarf, Wissenslücken zu schließen, Versäumtes nachzuholen und Grundwissen zu sichern. Im AG-Sekretariat ist eine Liste erhältlich, die einen Überblick über dieses kostengünstige Angebot gibt, das sowohl Einzelunterricht wie auch die Arbeit in Kleingruppen vorsieht.
Von den vorgestellten Angeboten profitieren grundsätzlich beide Seiten. Einerseits ermöglicht der Umgang mit jüngeren Mitschülern den in diesen Bereichen engagierten Arnoldinern eine Vielzahl an wertvollen Erfahrungen, die nicht zuletzt Einfluss auf ihre spätere Berufs- oder Studienwahl haben können. Andererseits spüren die Empfänger für sich persönlich, welche zentrale Bedeutung die Hilfe für andere und die Hilfe von anderen im Leben hat.
Monika Barthelmess