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Neue Sporthalle für das AG
Mehr Platz für Bewegung

Jetzt geht´s los! Bereits in wenigen Wochen werden die Bagger anrollen und auf dem Gelände an der Feldstraße die Baugrube für die neue AG-Sporthalle ausheben. Wenn alles gut geht, dann wird das Gebäude ab Februar 2011 für den Unterricht zur Verfügung stehen und den jahrelangen Engpass bei Hallenkapazitäten für den Schulsport beseitigen. Das Prinzip der kurzen Wege auf dem AG-Campus bleibt dabei erhalten - das neue Bauwerk grenzt unmittelbar an unseren Sportplatz.

Der Landkreis Coburg investiert rund 3,8 Millionen Euro in das Vorhaben und setzt dabei auch Maßstäbe in Sachen Umweltschutz. Die Zweifachhalle wird einen weit über die geltende Einsparungsverordnung hinaus gehenden Energiestandard aufweisen. Mit einer Reihe von baulichen Maßnahmen, wie zum Beispiel einer hoch wärmegedämmten Außenhülle, Fenstern mit Dreifachverglasung oder einer Lüftungsanlage mit fast 90-prozentiger Wärmerückgewinnung wird im Gebäude der Passivhausstandard erreicht. Damit kann der Heizwärmebedarf auf knapp 14 Kilowattstunden pro Quadratmeter pro Jahr reduziert werden. Dies entspricht etwa einem Viertel des Verbrauches eines herkömmlichen Sporthallenneubaus.

Vom Treppenturm des Alpha-Gebäudes aus wird man genau auf den Eingangsbereich der neuen Halle blicken. Auf dieser Ebene befinden sich die Umkleiden, die Sanitäranlagen sowie der Zugang zu einer kleinen Tribüne, von der man das sportliche Geschehen gut beobachten kann. Ein Treppenabgang führt in das Untergeschoss mit Zimmern für die Sportlehrer, zwei Geräteräumen und den Zugängen zur Hallenebene. Die beiden Sportfelder haben insgesamt eine Fläche von rund 28 auf 30 Meter. Sehr zur Freude der AG-Klettergruppe wird in einem Seitenbereich eine moderne Kletterwand integriert, so dass die Arnoldiner in Zukunft nicht mehr ausschließlich auf das Kletterzentrum in Coburg angewiesen sind.

Spätestens ab dem Schuljahr 2011/12 kann der Sportunterricht am Arnold-Gymnasium dann wieder im vollen Umfang erteilt werden. Für die 5. und 6. Klassen bedeutet dies die Einführung von zwei zusätzlichen Sportstunden. Mit einem differenzierten Angebot soll dem Bewegungsmangel vieler Kinder begegnet und unter anderem die Begeisterung für den Mannschaftssport geweckt werden. Auch für den Wahlunterricht ergeben sich in Zukunft neue attraktive Möglichkeiten.

Die Schulleitung möchte sich an dieser Stelle ganz herzlich bei Landrat Michael Busch und den Verantwortlichen des Landkreises für die großzügige Investition in den Bereich Bildung bedanken. Bei der Vertragsunterzeichnung im Dezember 2009 betonte Oberstudiendirektor Wolfgang Oswald, dass der Landkreis mit diesem Bauvorhaben ein weiteres wichtiges Signal setze: „Während man auf der Klimakonferenz in Kopenhagen über Absichtserklärungen zur CO2-Reduzierung nicht hinauskommt, handelt der Landkreis Coburg an seinem Gymnasium bereits heute im Interesse der Umwelt.“

Jochen Dotterweich

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