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AG-Projektkatalog
Schüler orientieren sich

Mit Beginn des Schuljahres 2004/2005 beginnt für alle Schülerinnen und Schüler der 11. Klassen eine verpflichtende Orientierungsphase innerhalb der Schnittstelle "Gymnasium / Hochschule / Berufswelt".

Schüler orientieren sich

Das Programm erstreckt sich über einem Zeitraum von drei Jahren bis zur Abiturprüfung.

Projektangebot

Eignungs- und Begabungstest zur Berufsorientierung

Bereits mit Beginn der Klasse 11 wird eine Befragung der SchülerInnen durchgeführt. Die auf wissenschaftlichen Tests der Hochschulen bzw. des Arbeitsamtes fundierte Befragung soll Aufschluss über Neigungen und Fähigkeiten sowie über möglicherweise bereits fest gefügte Berufs- und Studienwünsche der SchülerInnen geben.

Auswahl des Vertrauenslehrers

Die SchülerInnen wählen sich nun aus dem Kreis der KS-Betreuer und Kursleiter eine Vertrauensperson, die sie bei der akademischen Berufs- und Studienorientierung beratend begleiten wird.

Orientierungsphase

Die SchülerInnen informieren sich in Eigeninitiative über mögliche Praktikumsplätze und Kontakte zu den regionalen Hochschulen. Sie können dabei auf individuelle Datenbanken des Arnold-Gymnasiums zurückgreifen.

Bewerbungsphase

Bis zu Beginn der Osterferien bewerben sich nun die SchülerInnen um akademische Praktikumsplätze bzw. ein „Schnupperstudium“ in einem ihren Eignungen, Fähigkeiten und Wünschen entsprechenden Studienzweig. Dieser nach professionellen Kriterien zu gestaltenden Bewerbung geht ein schulinternes Seminar „Richtig bewerben“ voraus, in dem die SchülerInnen mit den grundlegenden Techniken für die Erstellung von professionellen Bewerbungsunterlagen vertraut gemacht werden.

Praktikumsphase

In dem nun folgenden Zeitraum von etwa 10 Monaten bis zum Ende von 12/1 leisten die SchülerInnen ihr Praktikum bzw. ihr Schnupperstudium ab, das auf einen Umfang von insgesamt 10 Tagen angelegt ist. Die zur Verfügung stehenden Zeitfenster orientieren sich an den Möglichkeiten der externen Partner und Hochschulen. Genutzt werden können Ferienzeiten und prüfungsfreie Abschnitte. Die im Praktikum gewonnenen Eindrücke und Erfahrungen werden von den SchülerInnen mit dem Vertrauenslehrer besprochen und in einem Praktikums- bzw. Studienbericht dokumentiert. Auch die ausrichtende Institution nimmt Stellung zu Durchführung und Erfolg der Orientierungsphase. Die so gewonnenen Erkenntnisse können und sollen Impulse für den Unterricht in  gesellschafts- und sozialwissenschaftlichen Fächern geben, um die SchülerInnen zu einer kritischen Auseinandersetzung mit den Angeboten der zukünftigen Berufs- und Studienwelt zu befähigen.

Freiwillige Vertiefungsphase

Ausdrücklich gewünscht aber nicht verpflichtend sind der Ausbau und die Vertiefung der geknüpften Kontakte im Rahmen von Folgeprojekten. Diese Projekte besprechen die SchülerInnen mit dem Vertrauenslehrer. Sie können den Ausgangspunkt für die Facharbeit und die geplanten Seminare bilden.

Präsentation

Am Ende von 12/2 werden die individuellen Ergebnisse des Projekts an einem speziellen Berufs- und Studienorientierungstag von den SchülerInnen vorgestellt. Diese regionale „Berufs- und Bildungsmesse“ gibt nicht nur den nachfolgenden Schülerjahrgängen – angesprochen sind hier auch die Eltern – die Gelegenheit, sich über diese zukünftige Orientierungsphase zu informieren, sondern einerseits auch der Schule die Möglichkeit, sich als wichtiger Impulsgeber für die regionale Wirtschaft und die regionale Hochschullandschaft zu zeigen, und bietet andererseits zudem den einzelnen am Orientierungsprojekt beteiligten Unternehmen und Hochschulen die Chance, sich in diesem Rahmen dem zukünftigen Nachwuchs zu präsentieren.

Zertifizierung

Den SchülerInnen wird mit dem Abiturzeugnis auch ein Zertifikat übergeben, aus dem ersichtlich wird, in welchem Umfang und mit welchem Erfolg sie bei dieser Orientierungsphase mitgewirkt haben und welche für die Aufnahme eines späteren Studiums wichtigen zusätzlichen Qualifikationen sie bereits erworben haben. Dabei finden die eigene von den SchülerInnen erstellte Dokumentation, die möglichen Folgeprojekte, die Präsentation und auch der Bericht des „Orientierungspaten“ Berücksichtigung.

Unterrichtsangebot

Auch im Rahmen des regulären Unterrichtsbetriebs werden Aktivitäten gestartet, die Schülerinnen und Schüler frühzeitig auf die Herausforderungen des studien- und Berufslebens vorbereiten sollen.

Entschärfung der Präsenzpflicht

Um die Schüler an einen verantwortungsbewussten Umgang mit der durch die Volljährigkeit neu gewonnenen Freiheit, sich selbst entschuldigen und so unangenehmen Kursen fernbleiben zu können, zu gewöhnen, sollte die Präsenzpflicht in der Kollegstufe entschärft werden.

Einführung der Bringpflicht für Leistungsnachweise

Die Entschärfung der Präsenzpflicht erscheint nur sinnvoll, wenn zugleich die Bringpflicht für die SchülerInnen eingeführt wird. Nur dadurch ist gewährleistet, dass die SchülerInnen einen eigenverantwortlichen Umgang mit der neu gewonnenen Freiheit erlernen, da das Ausnutzen derselben nicht ohne Konsequenzen bleibt.

Einführung universitärer Lern- und Prüfungsformen

Auch universitäre Lehrformen, wie etwa der Vorlesungsbetrieb, und universitäre Prüfungsformen, etwa die Bewertung von Präsentationen, sollen vermehrt in den Kollegstufenunterricht integriert werden.

Erlangung universitärer und studienrelevanter Qualifikationen

In Absprache mit den einzelnen am Modellprojekt beteiligten Hochschulen sollen die Qualifikationen erarbeitet werden, die im gymnasialen Unterricht Eingang finden können, oder jetzt – trotz ihrer studienrelevanten Bedeutung – nur wenig in den Mittelpunkt des Unterrichtsgeschehens rücken.
Weiterhin soll den SchülerInnen die Möglichkeit gegeben werden, während ihrer Schulzeit an externen Prüfungen teilzunehmen, um beispielsweise international anerkannte Sprachdiplome – etwa TOEFL oder DELF – zu erhalten, die einen späteren Studienbeginn im Ausland erheblich erleichtern.

Jochen Dotterweich

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