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Impulse und Tradition
AG Chronik

Welches sind die Vorgängerschulen des Arnold-Gymnasiums? Wann wurde zum ersten Mal in Neustadt die Abiturprüfung abgelegt? Seit wann hat unsere Schule ihren heutigen Namen? Welche baulichen Veränderungen hat das Schulgebäude erfahren? Antworten auf diese Fragen gibt die Schulchronik auf den folgenden Seiten.

Max Oscar Arnold (1854 - 1938) war Neustadter Puppenfabrikant. Als Abgeordneter und Präsident des Coburger Landtages förderte er das Schulwesen und hatte als Vizepräsident der Landesversammlung wesentlichen Anteil am Staatsvertrag, der das Herzogtum Coburg 1920 mit Bayern verband. 

1909 - 1922

Bis 1909 gab es in Neustadt nur die Volksschule, die Fortbildungsschule (Berufsschule) und die Industrie- und Gewerbeschule. Eine von Jahr zu Jahr wachsende Zahl von Schülern wechselte zum Besuch höherer Schulen nach Coburg oder Sonneberg. Deshalb wurde am 1.7.1909 die "Städtische Mittelschule" im Gebäude der Glockenbergschule eröffnet. Es handelte sich um eine neunstufige Mittelschule "nach preußischer Ordnung" mit Englisch und Französisch als Fremdsprachen.

1923 - 1945

Die von Max Oscar Arnold unterstützten Verhandlungen der Stadt Neustadt führten schließlich 1923 zur Umwandlung der Städtischen Mittelschule in eine Realschule. Die finanzielle Belastung des städtischen Haushalts durch die Kosten für die Realschule war erheblich. Es muss deshalb aus heutiger Sicht als große Leistung der Bürgerschaft gewertet werden, dass bis in die fünfziger Jahre dieses Opfer getragen wurde.

1946 - 1958

Anfangsschwierig- keiten in der Aufbauphase nach dem Zweiten Weltkrieg waren Lehrermangel, uneinheitlicher Wissensstand der Schüler und Brennstoffmangel. Finanzierungs- und Raumprobleme traten in den fünfziger Jahren in den Vordergrund. Die Bemühungen der Stadt Neustadt um Verstaatlichung der Schule und Ausbau zur Oberrealschule waren 1957 von Erfolg gekrönt, die Stadt verpflichtete sich, bis 1960 ein neues Schulgebäude für ca. 250 Schüler zur Verfügung zu stellen.

1959 - 1975

Als die ersten Abiturientenjahrgänge unsere Schule verließen, bot das 1960 eingeweihte Schulgebäude beinahe ideale Voraussetzungen. Seit Ende der sechziger Jahre stiegen die Schülerzahlen dann so stark an, dass Raumnot einen Erweiterungsbau notwendig machte. Der Einzugsbereich unseres Gymnasiums reichte nun nach Rödental, Mitwitz, Sonnefeld und Weidhausen.

1976 - 1989

Der Landkreis Coburg, der nach dem Verlust der Kreisfreiheit Neustadts seit 1972 Sachkostenträger unseres Gymnasiums ist, errichtete in den Jahren 1980 bis 1982 einen großzügigen Erweiterungsbau. Während der achtziger Jahre wurde ein Schul- und Forschungsgarten angelegt, die Schule führte seither eine Reihe von kulturellen Veranstaltungen, wie Schultheater- aufführungen, Kabarettabende und Dichterlesungen, durch und beteiligte sich erfolgreich an Schülerwettbewerben und am Schüleraustausch. 

1990 - 1999

Anfang der neunziger Jahre besuchten über 70 Schüler aus Thüringen unser Gymnasium. Anspruchsvolle Theater- und Musicalaufführungen bereicherten das Schulleben. Seit 1995 war ein rapides Ansteigen der Schülerzahl von 600 auf 800 Schüler zu verzeichnen. Das bisherige Schulgebäude wurde wieder zu klein, sodass 1998/99 vom Landkreis Coburg ein Anbau mit weiteren sechs Klassenzimmern, zwei Musiksälen, je einem naturwissenschaftlichen Lehrsaal und Laborraum und einem Kollegstufen-Kursraum errichtet wurde.

2000 - 2009

Weiter steigende Schülerzahlen ließen ab 2002 die Schulgebäude wieder zu klein werden. Nachdem der bisherige Altbau ohnehin einer Generalsanierung bedurfte, wurde von OStD Oswald die Aufstockung des Gebäudes als mögliche Lösung des Raumproblems favorisiert. Im Schuljahr 2003/04 wurde diese Baumaßnahme während des laufenden Schulbetriebs in Angriff genommen und innerhalb des Jahres zügig zu Ende geführt. Weitreichende  Neuerungen im Bildungsbereich wie die Einführung des achtjährigen Gymnasiums und die Aufnahme unserer Schule in den Kreis der MODUS21-Schulen kennzeichnen die Entwicklung der letzten Jahre.

Ab 2010

Die aufgrund der Verkürzung der Gymnasialzeit auf acht Jahre notwendige stärkere Ausdehnung des Unterrichts auf die Nachmittage brachte die Entwicklung zur offenen Ganztagesschule, die auch neue Räumlichkeiten erforderte: Es entstanden die neue Zweifachsporthalle und der Mensabereich „Deltaland“. Unser Gymnasium erhielt vom Kultusministerium das Prädikat „Referenzschule für Medienbildung“.

Bernd Stamm

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