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Der Altbau geht, MODUS21 kommt
2000 - 2009

Weiter steigende Schülerzahlen ließen ab 2002 die Schulgebäude wieder zu klein werden. Nachdem der bisherige Altbau ohnehin einer Generalsanierung bedurfte, wurde von OStD Oswald die Aufstockung des Gebäudes als mögliche Lösung des Raumproblems favorisiert. Im Schuljahr 2003/04 wurde diese Baumaßnahme während des laufenden Schulbetriebs in Angriff genommen und innerhalb des Jahres zügig zu Ende geführt. Weitreichende  Neuerungen im Bildungsbereich wie die Einführung des achtjährigen Gymnasiums und die Aufnahme unserer Schule in den Kreis der MODUS21-Schulen kennzeichnen die Entwicklung der letzten Jahre.

 

2000

Nach vielen Jahren musste erstmals kein Unterricht in die Realschule ausgelagert werden. Mit dem zweiten Erweiterungsbau waren in unserer Schule die technischen Voraussetzungen geschaffen, um moderne Medien auf breiter Basis einsetzen zu können. Kulturelle Schülerprojekte, wie das Theaterstück „Strafmündig“ von Gert Heidenreich und das Musical „Joseph“ von Andrew Lloyd Webber bereicherten das Schulleben. Auch die Schülerzeitung „OLYMP“ und der Jahresbericht wurden nun mit modernem Layout von den Projektgruppen am Computer gestaltet.

2001

Eine Arbeitsgruppe zur inneren Schulentwicklung und Schulqualitätssicherung wurde ins Leben gerufen. In einer weiteren Projektgruppe wurden Pläne zum Betreiben eines Schülercafés als Schüleraktiengesellschaft aufgestellt.

2002

Erstmals wurden die 5. Klassen in sechs Parallelklassen geführt, die Schülerzahl stieg auf  876.  Raumknappheit machte sich wieder bemerkbar. Überlegungen für eine Aufstockung und gleichzeitige Sanierung des Altbaus wurden in konkrete Planungen umgesetzt, nachdem die Regierung von Oberfranken den zusätzlichen Raumbedarf genehmigt hatte.

2003

Im Juli wurde das Arnold-Gymnasium als eines von 13 bayerischen Gymnasien in das Modellprojekt MODUS21  aufgenommen. Unserer Schule wurden dabei die Aufgabenbereiche „Schnittstelle Schule/Universität“, „Zusammenarbeit zwischen Schule und Wirtschaft“ und „Schüler in Verantwortung“ zugewiesen. Im Oktober 2003 begannen die Bauarbeiten zur Aufstockung und Sanierung des Hauptgebäudes, fünf Klassen mussten in das Gebäude der Realschule ausgelagert werden. Im November wurde unser Gymnasium von „jugend forscht“ als Forscherschule des Jahres ausgezeichnet. Im Dezember trat unsere Schule mit der Musical-Eigenproduktion „Der Wunschpunsch“ nach dem Buch von Michael Ende an die Öffentlichkeit. Komposition und Textbuch stammten dabei von den Abiturienten Jochen Kästner (Albertinum Coburg) und Doris Aschenbrenner (AG).

2004

Vom Bayerischen Landtag wurde im Februar die Einführung des achtjährigen Gymnasiums beschlossen. Erstmalig im Jahr 2011 werden die Schüler nach der 12. Jahrgangsstufe ihr Abitur ablegen.

Nachdem zu Ostern 2004 der neue Verwaltungstrakt und die Klassenzimmer im Erdgeschoss bezugsfertig waren, begannen die Bauarbeiten im Flügelgebäude des bisherigen Altbaus. Zu Beginn des Schuljahres 2004/05 standen die neuen Räume (darunter zehn neue Klassenzimmer) bis auf wenige Ausnahmen zur Verfügung. Die Bibliothek mit Internet-Insel und das Lehrerzimmer sind nun in geräumigen Sälen untergebracht. Im November 2004 öffnete das von der Gesellschaft in Schülerverantwortung – Schüleraktiengesellschaft (GiSS-AG) betriebene Café, ebenfalls mit  Internet-Arbeitsplätzen, seine Pforten. Es hat sich inzwischen auch als Veranstaltungsraum bei Lesungen, Kleinkunst- und Kabarettabenden sowie Lehrerfortbildungs-Seminaren bewährt.

2005

Am 1. Juli 2005 wurde der Abschluss der Bauarbeiten zur Erweiterung und Sanierung des Schulgebäudes festlich begangen. Im Rahmen der multimedial gestalteten Feierstunde teilte Landrat Karl Zeitler mit, dass der Landkreis Coburg 4,1 Millionen Euro für die Bauarbeiten aufwendete. Oberstudiendirektor Oswald bedankte sich für die großzügigen Investitionen und bestätigte, dass ein entscheidender Schritt  zum „Lebensraum Schule“ vollzogen sei: Die räumlichen Voraussetzungen für den Weg zur Ganztagesschule, der durch das achtjährige Gymnasium vorgezeichnet sei, seien nun geschaffen.

Im November 2005 wurde eine Nachmittagsbetreuung für Schüler der Unterstufe neu eingerichtet. Unter dem Motto „Schüler helfen Schülern“ engagieren sich ältere Schüler als Tutoren, die von einer in Zusammenarbeit von  EJOTT (Evangelische Jugend) und dem Landratsamt Coburg angestellten Sozialpädagogin betreut und für diese Aufgabe eigens geschult werden.

2006

Im Februar war unser Gymnasium im Wettbewerb „jugend forscht“ mit zehn eingereichten Arbeiten aus den Gebieten Chemie, Mathematik und Technik erneut erfolgreichste Schule in Oberfranken. Im Frühjahr wurde eine großflächige Solaranlage auf dem Dach des Alpha-Gebäudes mit einer Spitzenleistung von 46 Kilowatt installiert.

Zu Beginn des Schuljahres 2006/07 wurden mit  980  Schülerinnen und Schülern, die von  70  Lehrkräften unterrichtet wurden, die bisher höchsten Schülerzahlen erreicht, die in den folgenden fünf Schuljahren etwa gleich blieben. Im Oktober fand eine externe Evaluation unseres Gymnasiums statt, bei der sich das Expertenteam durch Schüler-, Lehrer- und Elternbefragungen, Unterrichtsbesuche und Gespräche mit allen am Schulleben beteiligten Gruppen eingehend informierte. Der umfangreiche Abschlussbericht bescheinigt unserer Schule: „Lehrkräfte, Schüler und Eltern sind mit dem Lebensraum Arnold-Gymnasium auf nahezu identisch hohem Niveau sehr zufrieden.“

In den Herbstferien waren das Schulgebäude und die Neustadter Frankenhalle Schauplatz des deutsch-französischen Jugendtreffens ZiKOMM, das in Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendring Coburg durchgeführt wurde. Alle Workshops zu den Themen Rockmusik und Kreativität, z. B. der Kurs Video-Produktion im nec tv-Studio, fanden unter dem Dach des Arnold-Gymnasiums statt.

2007

Beim L.A.U.F.-Tag am 4. Mai wurden von Schülern, Lehrern und Eltern insgesamt 8990 Runden um das Schulgelände zugunsten des Christlichen Entwicklungsdienstes CED für unsere Partnerschule in Tansania zurückgelegt und dabei gemeinsam ein Spendenbetrag von 12.500 € erbracht.

Mit  81  Abiturientinnen und Abiturienten und zusätzlich neun externen Absolventen von der Rudolf-Steiner-Schule in Coburg verließ der bisher zahlenmäßig stärkste Abiturjahrgang das Arnold-Gymnasium. Auch von den Leistungen her wurden mit zweimal Note 1,0 und zweimal Note 1,1 und insgesamt 24-mal Gesamtnoten bis 1,9 herausragende Ergebnisse erzielt.

Dem Grundkurs Dramatisches Gestalten gelang nach den in den vorangegangenen Jahren gespielten Theaterstücken Shakespeares „Sommernachtstraum“ und  „Liebe, Marx und Coca-Cola“ mit der Dürrenmatt-Komödie „Herkules und der Stall des Augias“ eine beeindruckende Gemeinschaftsleistung des eingespielten Teams, die auch bei den Coburger Schultheatertagen mit viel Beifall bedacht wurde.

2008

Der Besuch des „NanoShuttles“ mit Experimenten zur Nanotechnologie regte die Kollegiatin Lisa Bleitner zur Teilnahme am bayernweiten Wettbewerb an, bei dem sie mit einem Preis für die Entwicklung des Spiels „Nanopolis“ ausgezeichnet wurde. Von nec tv wurde der Internetsender tvschool21 in Betrieb genommen.
Im Mai fand eine Exkursion in die Ukraine unter der Leitung von Dr. Alfred Hofmann mit einer Trekking-Tour durch die Waldkarpaten statt. Bei den Coburger Schultheatertagen begeisterte der Kurs Dramatisches Gestalten mit der Boulevard-Komödie „Freunde, Frauen, Pinguine“.

2009

Die Winterexkursion führte in den Faschingsferien ins Riesengebirge. Zum zehnten Mal fand in den Osterferien die „traditionelle“ Saharaexkursion statt. Die Schulsanitäter belegten beim Jugendrotkreuz-Wettbewerb im Landkreis Coburg unter 21 Mannschaften den ersten Platz. Eine Gruppe aus Schülern, Lehrern und Eltern nahm am Drei-Länder-Lauf über 16 Kilometer von Selb über Asch nach Bad Brambach teil.

Im Juli konnte unsere Schule auf das 100-jährige Bestehen zurückblicken. Dieses Jubiläum wurde mit L.A.U.F.-Tag, einem nicht nur multimedial und musikalisch beeindruckenden Gala-Abend unter der Anwesenheit von Sister Mary McNulty, der Leiterin unserer tansanischen Partnerschule, einem Empfang für geladene Gäste und dem traditionellen Schulfest gefeiert. Zugunsten unserer Partnerschule konnten 20.000 Euro für die Schulausbildung von Mädchen in Tansania übergeben werden.

Bernd Stamm

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