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Natur und Kultur im Mittelpunkt
1976 - 1989

Der Landkreis Coburg, der nach dem Verlust der Kreisfreiheit Neustadts seit 1972 Sachkostenträger unseres Gymnasiums ist, errichtete in den Jahren 1980 bis 1982 einen großzügigen Erweiterungsbau. Während der achtziger Jahre wurde ein Schul- und Forschungsgarten angelegt, die Schule führte seither eine Reihe von kulturellen Veranstaltungen, wie Schultheateraufführungen, Kabarettabende und Dichterlesungen, durch und beteiligte sich erfolgreich an Schülerwettbewerben und am Schüleraustausch.

1976

Mit dem Schuljahr 1976/77 wurde der Kursunterricht in der Kollegstufe eingeführt, der einen noch höheren Bedarf an Räumen und Lehrkräften zur Folge hatte. Infolge von Bauarbeiten für den Erweiterungsbau der Realschule konnte diese keine Ausweichräume zur Verfügung stellen.

1977

Am 24.7.1977 wurde erstmalig ein Schulfest durchgeführt, das seither aus dem schulischen Leben des Arnold-Gymnasiums nicht mehr wegzudenken ist. Im November 1977 wurde die Frankenhalle, die auch von unserer Schule benutzt wird, in Betrieb genommen. Das Hallenwellenbad wurde im Juli 1978 eingeweiht. Damit standen in nächster Nähe moderne Sportstätten für unsere Schüler zur Verfügung.

1978

Am 1.3.1978 übernahm Herbert Köhler die Schulleitung. Im Schuljahr 1978/79 war die Schülerzahl auf 599 angestiegen, die in 18 Klassen und zwei Kollegstufenjahrgängen unterrichtet wurden. Es wurden nun vier Klassen im benachbarten Realschulgebäude untergebracht. Ein Erweiterungsbau für unser Gymnasium wurde vordringlich. Die immer wieder vorgebrachten Bitten der Schulleitung fanden bei Landrat Helmut Knauer und den Damen und Herren des Kreisrates Verständnis und ein offenes Ohr. Doch mussten nach einem Grundsatzbeschluss des Kreistages noch die Genehmigungen durch das Kultusministerium und die Regierung von Oberfranken eingeholt werden.

1979

Im November 1979 wurde mit einer Dichterlesung des DDR-Dissidenten Reiner Kunze ("Die wunderbaren Jahre") eine Reihe von kulturellen Veranstaltungen begonnen und die Schülerzeitung Olymp aus der Taufe gehoben.

1980

Im April 1980 konnte mit den Bauarbeiten für den Erweiterungsbau begonnen werden. Da im Winter 1980/81 dank eines Zeltdachs weitergearbeitet werden konnte, wurde am 15.5.1981 das Richtfest gefeiert.

1982

Im Januar 1982 war das Obergeschoss des Erweiterungsbaus, Ostern 1982 das Erdgeschoss bezugsfertig. Parallel dazu wurden Sanierungsarbeiten im Altbau in zwei Bauabschnitten während des Schuljahres 1981/82 durchgeführt. Während der Bauphase waren bei einer Schülerzahl von 670 in 20 Klassen bis zu sechs Klassen im Realschulgebäude untergebracht und es war verstärkt Nachmittagsunterricht erforderlich. Am 20.10.1982 konnte der Erweiterungsbau im Rahmen einer schlichten Feierstunde eingeweiht werden. Die Baukosten beliefen sich auf rund 10,5 Mio. DM einschließlich der Sanierung des Altbaus.

1983

Nach der Pensionierung von Oberstudiendirektor Herbert Köhler wurde mit dem Schuljahr 1983/84 Dr. Robert Lienhöft neuer Schulleiter. Unsere Schule wurde mit vier Personalcomputern ausgestattet. Kollegiaten des Leistungskurses Wirtschaft und Recht erwarben erstmals je eine Aktie und besuchten die Hauptversammlung der Rosenthal AG Selb.

1984

Die Schülerzeitung Olymp machte mit ihrer 15. Ausgabe im April 1984 Furore: Das Coburger Tageblatt betitelte eine Special-Story in der info-Jugend-Ecke "Das Wunder des Olymp". In den folgenden Jahren wurde der OLYMP mehrfach als eine der besten Schülerzeitungen Oberfrankens ausgezeichnet. Erstmals kam ein Schüleraustausch mit der Herschel High School in Slough/Berkshire zustande.

1985

In den Jahren 1985/86 wurde mit der Anlage eines Schul- und Forschungsgartens begonnen, der viele naturwissenschaftlich-ökologische und künstlerische Aktivitäten ermöglichte und die Kreativität der Schüler förderte.

1987

Der fränkische Mundartdichter Fitzgerald Kusz las am 26.3.1987 am Arnold-Gymnasium, eine Reportage über den Abend wurde von der neu gegründeten Videogruppe gestaltet. Ein von der Klasse 8a geschriebenes Hörspiel "Götter auf dem Olymp" wurde am 6.7.1987 während eines Klassenausflugs nach München vom Bayerischen Rundfunk aufgenommen und im Schulfunk gesendet. Mit 71 Schülern wurde der bisher größte Abiturjahrgang verabschiedet, die Schülerzahl insgesamt ging dagegen auf 522 zurück.

1989

Mit dem Theaterstück "Die Physiker" von Friedrich Dürrenmatt wurde 1989 eine Reihe anspruchsvoller Schultheateraufführungen durch Schüler des Leistungskurses Deutsch begonnen. Nach der Grenzöffnung am 12.11.1989 wurden Kontakte zu Schulen in Sonneberg und Weida/Thüringen geknüpft.

Bernd Stamm

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