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Das Einzugsgebiet wächst
1959 - 1975

Als die ersten Abiturientenjahrgänge unsere Schule verließen, bot das 1960 eingeweihte Schulgebäude beinahe ideale Voraussetzungen. Seit Ende der sechziger Jahre stiegen die Schülerzahlen dann so stark an, dass Raumnot einen Erweiterungsbau notwendig machte. Der Einzugsbereich unseres Gymnasiums reichte nun nach Rödental, Mitwitz, Sonnefeld und Weidhausen.

1959

In einer Denkschrift "Die Stadt Neustadt im Zugzwang" vom 26.1.1959 schlug Oberbürgermeister Bergmann vor, den schon im Rohbau befindlichen Neubau einer Volksschule in der Pestalozzistraße zum Oberrealschulneubau umzuwidmen. Der Stadtrat stimmte dieser Lösung mit knapper Mehrheit zu, sodass noch im Februar 1959 die Kostenvoranschläge zur Umgestaltung vorlagen und mit den Bauarbeiten begonnen wurde. Mit Beginn des Schuljahres 1959/60 übernahm Gerhard Burow die Schulleitung.

1960

Am Anfang des Jahres 1960 ging es mit großen Schritten der Fertigstellung des Neubaus entgegen. Die Baukosten beliefen sich einschließlich Grunderwerb auf 1,95 Mio. DM. In einem Schreiben vom 25.2.1960 erbaten Oberbürgermeister Bergmann und Oberstudiendirektor Burow bei den bevorstehenden Einweihungsfeierlichkeiten als "noble Geste" die endgültige Erklärung zur neunklassigen Oberrealschule. Bei der Feier am 30.4.1960 verkündete Regierungsdirektor Dr. Martz, dass dem wiederholt gestellten Antrag zur Aufstockung der Oberstufe nun stattgegeben worden und so das letzte Ziel der Schule erreicht worden sei.

1961

Im Jahr 1961 wurde die erste Abiturprüfung in Neustadt abgehalten, die von allen 20 Schülern bestanden wurde. Die Schülerzahl ging im Schuljahr 1962/63 mit 214 auf den niedrigsten Stand nach dem Zweiten Weltkrieg zurück. Dr. Friedrich Wölfel übernahm für ein halbes Jahr kommissarisch die Schulleitung, bis er zum Beginn des Schuljahres 1963/64 von Hans Axmann abgelöst wurde.

1964 

Am 11.7.1964 wurden zwei Kantaten für Soli, Chor und Kammerorchester, die von Musikdirektor Hans Sternberg für den Chor und die Instrumentalgruppe der Schule komponiert worden waren, vom Bayerischen Rundfunk Studio Nürnberg aufgenommen.

1965

Im Schuljahr 1964/65 unterrichteten 20 hauptamtliche und sieben nebenamtliche Lehrer 243 Schüler in neun Klassen. Ab Schuljahr 1965/66 wurden alle Oberrealschulen in Bayern in Mathematisch-naturwissenschaftliche Gymnasien umbenannt. Unsere Schule erhielt zu Ehren von Max Oscar Arnold den Namen "Arnold-Gymnasium". 1966 wurde mit nur fünf Abiturienten ein Tiefstand erreicht. Der Bestand der Oberstufe schien gefährdet.

1967

Ab dem Schuljahr 1967/68 stieg die Schülerzahl rapide an. Im Lauf des nächsten Jahrzehnts verdoppelten sich die Schülerzahlen von 300 auf 600. Diesem Anstieg war das ursprünglich für 250 Schüler gebaute Schulhaus nicht gewachsen. Kellerräume mussten als Klassenzimmer ausgebaut werden, Wanderklassen gehörten zum Schulalltag.

1972

Im Frühjahr 1972 wurde die schuleigene Freisportanlage fertig gestellt. Zum 1.7.1972 verlor Neustadt seine Kreisfreiheit, so dass seitdem der Landkreis Coburg Sachkostenträger des Arnold-Gymnasiums ist. Im Schuljahr 1972/73 unterrichteten 22 haupt- und acht nebenamtliche Lehrkräfte 432 Schüler in 16 Klassen. Ein Vergleich mit 1965 zeigt, dass sich zwar die Schülerzahl, nicht aber die Zahl der Lehrer merklich geändert hatte. Aufgrund dieses gravierenden Lehrermangels waren Stundenkürzungen und Unterrichtsausfall, nicht nur in so genannten Nebenfächern, unvermeidlich. Seit diesem Schuljahr stellte auch die Realschule, die 1970 von der Glockenbergschule in das dem Arnold-Gymnasium benachbarte ehemalige Berufsschulgebäude umgezogen war, Unterrichtsräume zur Verfügung.

1973

Am 21.7.1973 wurde der Gründung der Städtischen Realschule vor 50 Jahren mit einem Festakt, einem geselligen Beisammensein auf dem Schulhof und einem Festball in der "Jägersruh" gedacht. Für den in den Ruhestand getretenen Oberstudiendirektor Hans Axmann übernahm mit dem Schuljahr1973/74 Karl Farnbacher die Schulleitung.

1974

Ab dem Schuljahr 1974/75 wurde dem Mathematisch-naturwissenschaftlichen Gymnasium ein Wirtschaftswissenschaftlicher Zweig angegliedert. Die Oberstudienräte Walter Knapp und Oskar Hoffmann berichteten von ihrem Auslandsdienst in Neuguinea bzw. Kolumbien. Daraufhin führte die SMV mehrere Spendensammlungen für Kolumbien durch.

1975

Mit der französischen Partnerstadt Villeneuve-sur-Lot fand 1975 zum ersten Mal ein Schüleraustausch statt. Die Zuweisung von Lehrkräften besserte sich, jedoch waren von 29 hauptamtlichen Lehrern 11 Studienreferendare.

Bernd Stamm

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